Heute morgen regnet es… leider nicht nur ein wenig, sondern so stark, dass an Loslaufen nicht zu denken war. Weswegen der morgendliche Lauf auch ausfallen musste. Mal sehe, wie es heute abend aussieht.
Gestern abend habe ich wieder etwas intensiver zugeschlagen und bin so weit gekommen, wie nie zuvor. Sehr gut war das und ich strebe auch schon die nächste Markierung an. Was für eine Markierung? Nun ja, ich orientiere mich bei meinen Bemühungen an bestimmten Auffälligkeiten entlang der Strecke. Das sind meine Markierungen, die ich als Zielbestimmung benutze, ungefähr so: „Heute bin ich bis zu dem abgestorbenen Baum gekommen, das nächste Mal strebe ich die Hütte da hinten an.“ Daran sieht man auch, dass sich diese Steigerungen immer in Sichtweite zueinander befinden, so dass die Steigerung auch gar nicht so groß werden kann. Eine Steigerung findet auch nur dann statt, wenn ich an der letzten Markierung Lust darauf verspüre. Das funktioniert ganz gut.
Allerdings denke ich, dass ich mit den gestrigen Lauf erstmal wieder eine Leistungsgrenze erreicht habe, auf die ich mich jetzt wieder einschiesse. Natürlich könnte ich mit dem Tempo runtergehen, um länger laufen zu können, aber das will ich erstmal nicht. Die Anstrengung, die ich durch das etwas erhöhte Tempo (ist ja nicht so, dass ich die Strecke sprinten würde) erfahre, fühlt sich nämlich gut an.
Was auch gut ist, ist das anschliessende Dehnen der Muskulatur. Ich habe den Eindruck, dass mich das vor intensiven Muskelkater schützt. Und es fühlt sich richtig gut an.
So dehne ich mich nach dem Laufen:
Als erstes die Waden: 
Dann die Oberschenkel hinten : 
Dann die Oberschenkel vorne: 
Dann die Oberschenkel seitlich: 
Und zum Schluss den Rücken: 
Zu guter Letzt noch ein wenig Statistik:
Laufdauer: 30 Min
Puls: 150
Musik: Chemical Brothers – Exit Planet Dust